Das Schulprogramm der Eschhofschule Lemwerder

 
- Unser Leitbild -

 Unsere Schule macht uns stark.

Wir gehen respektvoll, freundlich und hilfsbereit miteinander um. Wir halten uns an Regeln und tragen bei Verstößen die Konsequenzen. Damit stärken wir Eigenverantwortlichkeit und Selbstbewusstsein.

Wir befähigen unsere Schüler dazu, sich selbst zu organisieren, kulturelle und soziale Kompetenzen zu erlernen und sich selbst realistisch einzuschätzen.

Wir sind eine Ganztagsschule mit vielfältigen Angeboten. Wir entdecken Begabungen und bieten dafür ein Forum.

Wir erfüllen den regionalen Bildungsauftrag. Wir nutzen die Lemwerderaner Ressourcen und gestalten das Gesellschaftsleben der Gemeinde mit.

Wir kennen einander und stärken uns gegenseitig.

Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit / Handlungskonzept

 

Ein respektvoller Umgang, Hilfsbereitschaft und ein freundliches Miteinander prägen unser Schulleben. Unsere Schulordnung, Klassenregeln und ein einheitlicher Maßnahmenkatalog bilden hierfür die Grundlage.

Verschiedene Konzepte wie zum Beispiel Lions Quest - ein Kompetenztraining zum „Erwachsen werden“ - unterstützen uns im Erreichen unserer pädagogischen Ziele. Sie stärken das Selbstbewusstsein und wir lernen uns und andere zu achten.

Wir gestalten Schule lebendig sowohl durch schülerorientierte Projekte als auch durch themenorientierte Klassenfahrten und Ausflüge.

Unsere Schüler übernehmen Verantwortung und beteiligen sich an der Organisation des Schulalltags und des Schullebens. Sie gestalten den Weg zum Erreichen des Lernziels mit. Die Schüler leiten selbst Arbeitsgemeinschaften, engagieren sich in der Schülervertretung und sind als Streitschlichter tätig.

An unserer Schule vernetzen wir das Methodenlernen und offene Unterrichtsformen.

Wir befähigen unsere Schüler dazu, kulturelle und soziale Kompetenzen zu erlernen,  indem wir in allen Klassenstufen mit dem Lions Quest-Programm arbeiten und es durch aktuelle Projekte und Konzepte ergänzen.

Das „Soziale Lernen“ unterstützen wir durch entsprechende Arbeits- und Sozialformen.

Die Angebote an unserer Schule sind vielfältig und sprechen Kopf, Herz und Hand an; u.a.  werden handwerkliche, berufsorientierende, handlungsorientierte und künstlerisch-musische Inhalte bereit gestellt.

Lehrer, Schüler und Eltern stehen im ständigen Dialog. Dadurch entwickeln unsere Schüler eine realistische Selbsteinschätzung über ihr Arbeitsverhalten und ihre Leistung.

Wir kennen einander und stärken uns gegenseitig, indem wir Erfolgserlebnisse schaffen, vorhandene Stärken jedes Einzelnen erkennen und diese Potentiale nutzen und fördern. Dabei unterstützen uns Schul- und Klassenveranstaltungen.

Eine vertrauensvolle Kollegiums- und Elternarbeit, ein regelmäßiger Informationsaustausch sowie unser Fortbildungskonzept fördern die Weiterentwicklung der Eschhofschule.

 

Gewaltpräventionskonzept

 

Gemäß dem Erlass Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen in Schulen (RdErl. d. MK v. 15.2.2005 - 23.3 - 51 650 (SVBl. Nr.3/2005 S.121) - VORIS 22410 - Bezug: Gem. RdErl. d. MK, d. MI u. d. MJ vom 30.9.2003 - 201-51 661 (SVBl. S.380) - VORIS 22410 - ) hat die Eschhofschule im Schuljahr 2005/2006 ein Konzept beschlossen, welches eine stetige Weiterentwicklung, Evaluation und Veränderung beinhaltet. Im Schuljahr 2006/2007 haben wir uns für eine aufsteigende Weiterentwicklung des Konzeptes geeinigt, um einen möglichst sinnvollen, schlüssigen Aufbau zu gewährleisten. Neben der Aufklärung in unterschiedlichen Themenbereichen liegt ein Schwerpunkt auf dem Training des sozialen Verhaltens sowie der Stärkung der Persönlichkeit; dieses Ziel wurde durch die Implementierung des Programms LION´S QUEST ab dem Schuljahr 2008/09 vertieft. 

Grundgedanke für das Konzept ist eine möglichst enge Verknüpfung/Vernetzung von fachbezogenen und pädagogischen Bausteinen sowie außerschulischen Kooperationspartnern, Eltern und Lehrern. Dieses setzt eine enge Kooperation zwischen allen handelnden Personen voraus; besonders die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Sozialpädagogen (Schwerpunkt „pädagogische Bausteine“) und Lehrern (Schwerpunkt „fachbezogene Bausteine“) ist von entscheidender Bedeutung.

Jedes Jahr wird in einer Review-Runde die Wirksamkeit kritisch betrachtet, Verbesserungen eingearbeitet und eine Anpassung an die momentane schulische Situation vorgenommen.

Somit werden wir dem im Leitbild formulierten Gedanken gerecht: Wir kennen einander und stärken uns gegenseitig.

Im Folgenden ist das Konzept in seiner elementaren Struktur dargestellt. Die jeweilige aktuelle Ablauforganisation und Koordinierung liegt maßgeblich in den Händen der Sozialpädagogen unserer Schule.

Das gesamte Gewaltpräventionskonzept finden Sie unten als PDF-Download.

 

Lemwerder, April 2013

 

 

 

Berufsorientierung an der Eschhofschule

 

Berufsorientierung ist nicht als punktuelle Einzelmaßnahme zu verstehen, sondern erfordert ein umfassendes, prozessorientiertes und langfristiges Konzept, welches immer wieder hinterfragt und verbessert werden muss.

Der Berufsfindungsprozess wird von vielen Faktoren beeinflusst und bestimmt, u.a. hängt er dabei von der Fähigkeit eines Schülers ab, sich für einen Beruf zu entscheiden. Er muss Kompetenzen entwickeln, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten überhaupt vor einer Berufswahl zu erfassen und einzuschätzen und dann muss er sie noch mit seinen Interessen und Neigungen in Übereinstimmung  bringen. Die Kompetenzen sollen im Laufe der Schulzeit erkannt, problematisiert und anschließend in das Konzept vom eigenen Selbstwertgefühl integriert werden.

Berufsvorbereitende Maßnahmen haben immer das Ziel, Jugendliche auf die Anforderungen einer Berufsausbildung vorzubereiten, um ihnen den Einstieg in Ausbildung und Beruf zu erleichtern. Durch Betriebspraktika,  durch ein intensives Kennenlernen der verschiedenen Berufsfelder während eines Berufsschulpraktikums , Stützunterricht und intensive sozialpädagogische Betreuung sollen zum einen fachtheoretische und fachpraktische Basisqualifikationen sowie allgemein bildende Inhalte aufgefrischt und vermittelt werden.

Berufsorientierung ist heutzutage auch durch die immer stärker werdende Spezialisierung gerade für Schule eine besondere Herausforderung. Der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung bedeutet für den Jugendlichen einen völlig neuen Lebensraum und Lebensabschnitt, der eine grundsätzliche Neuorientierung erfordert. Er ist mit sehr viel Unsicherheit, Unwägbarkeiten  und Ängsten verbunden.

Durch eine gezielte Berufsorientierung ermöglicht unsere Schule einen guten Übergang in das Berufsleben.

Abb.: Inhalte unserer Berufsorientierung

Download: Tableau über die berufsorientierenden Maßnahmen

... was laeuft wann ... - Uebersicht DIN A3 - August 2014 - Bereich BO-AWT-KU.pdf ... was laeuft wann ... - Uebersicht DIN A3 - August 2014 - Bereich BO-AWT-KU.pdf (324,1 kB)